Fotospaziergang im Spätwinter

Der Winter neigt sich dem Ende - der März ist irgendwie für die Fotografie ein seltsamer Monat: einige Krokusse oder Frühblüher; das war es aber auch schon. An einem sonnigen Tag machte ich mich trotzdem auf die Socken und durchstreifte eher planlos mit meinem 100-400er Tele die Landschaft bei mir in der Nähe. Die Motive, die ich dabei entdeckte, sind nachfolgend zu sehen:


Um in mein bevorzugtes Gebiet zu gelangen, musste ich zunächst eine Bahnlinie überqueren. Der erste Schnappschuss:

in Originalfarben ...

... und alternativ in schwarz-weiß

Auf einer Brücke rückte dieser Moosstreifen in meinen Focus


Alte vereinsamte oder vertrocknet aussehende Pflanzen säumen den Wegesrand


Im eigentlich laublosen Baumgeäst erkennt man teilweise die Reste, die der Herbst zurückgelassen hatte:

Einen Vorteil hat die Zeit der laublosen Baumkronen: der Blick wird frei auf die farbenprächtig in der Sonne leuchtenden Baumstämme und das Geäst. Die Färbung in Gelb-Grün-Tönen wird durch einen Überzug aus Moos und Flechten hervorgerufen:


Weiter oben in den Bäumen ist bereits neues Leben erkennbar:


Die ersten Mückenschwärme tanzen über ausgedörrte Staudenpflanzen am Wegesrand, die von Gegenlicht der tiefstehenden Sonne durchleuchtet werden:


Pfützenbildung auf dem Weg und in einer Ackerfurche


... apropos Acker:

Birken erneuern ihre vergilbte, eigentlich weiße Stammhaut

... und immer wieder setzt die tiefstehende Sonne mit ihren Lichtstrahlen Akzente in der Natur, die eigentlich noch im Dornröschenschlaf schlummert:

Ich erreichen einen Kiesteich, der durch seine Uferbepflanzung weitere interessante Motive liefert


Im Streiflicht der Sonne:

Einzelne große Bäume ...

... und viele kleine Bäume in Reihe:


langsam geht es Richtung Weserufer

Treibgut und Spuren von letzten Hochwasser:


weiter geht es am Weserufer entlang:


gefährliche Strudel in der Weser


Die Sonne senkt sich weiter und verschwindet allmählich hinter den Bergen:


mit der untergehenden Sonne sind auch die letzten Flugbewegungen erkennbar; ob Wasservögel oder Linienflugzeuge, deren Flugbahn sich mit dem des aufgehenden Mondes schneidet: